Wo kann man Piercings an der Lippe stechen lassen?

die Möglichkeiten


Piercings in der Lippengegend haben eine ganz besondere Bezeichnung. Sie sind nämlich auch unter dem Namen Labret-Piercing bekannt. Dieser Name leitet sich von dem lateinischen Wort für Lippe – labrum – ab. Normalerweise werden damit nur Piercings in der Unterlippe benannt, mittlerweile werden aber auch Piercings in der Oberlippe unter dieser Bezeichnung geführt.

Eine Möglichkeit, das Labret-Piercing zu stechen, ist zentral an der Unterlippe oder seitlich versetzt. Bei einem vertikalen Stichkanal spricht man von einem sogenannten Eskimo-Piercing. Hier tritt das Piercing aus dem Lippenrot aus. Häufig werden hier Piercingringe verwendet. Bei zwei nebeneinander liegenden Piercings dieser Art spricht man auch von einem Snakebites-Piercing. Tritt das Piercing relativ weit unten in der Nähe des Kinns aus, spricht man auch von einem Lowbret-Piercing. Kombiniert man zwei dieser Lowbret-Piercings, erinnert die Anordnung an einen Teufelsbart.

Besonders beliebt im Bereich des Mundes ist das Lippenbändchenpiercing im oberen Lippenbereich. Von einem Frowny Piercing spricht man dann, wenn das Bändchen der Unterlippe durchstochen wird. Weitere Piercings der Lippe sind unter den Namen Medusa- und Madonna-Piercing bekannt. Das Madonna-Piercing befindet sich an der seitlichen Oberlippe. Hier wird der Schönheitsfleck der berühmten Sängerin nachempfunden. Oft spricht man auch von einem Monroe- oder Crawford-Piercing, denn die Ikone und das Model hatten bzw. haben ebenfalls einen Schönheitsfleck an dieser Stelle. Das Medusa-Piercing sitzt dagegen zentral über der Oberlippe. Für diese beiden Piercingarten werden Stecker verwendet.

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